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Venerdì Aperto



dalle ore 19.00
APERITIVO
alle ore 19.15
LEZIONE DI GRAMMATICA
"Problemi di traduzione"
alle ore 20.00
Cinema:
"Die Päpstin"

von Sönke Wortmann, Deutschland 2009


Zu Beginn des 9. Jahrhunderts scheint das Leben der aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Johanna (Johanna Wokalek) fremd- und vorherbestimmt: arbeiten, Kinder gebären und früh sterben. Davon überzeugt, dass Gott eine andere Bestimmung für sie vorgesehen hat, rebelliert sie gegen den strengen Vater und die rigiden Regeln der Kirche. Johanna besucht eine Domschule und begegnet dem Grafen Gerold (David Wenham), einem Edelmann am Hofe des Bischofs. Aus der anfänglichen Freundschaft erwächst Liebe. Als Gerold in den Krieg zieht, nimmt Johanna die Identität eines Mönches an - und erklimmt derart getarnt Schritt für Schritt die klerikale Hierarchie ...







Lettura per i principanti 

Sönke Wortmann


Sönke Wortmann ist ein deutscher Regisseur. Er ist 1959 in Marl geboren und hat  Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München studiert, nachdem er sich von dem Wunsch Profifussballer zu werden verabschiedet hatte. Viele seiner Filme sind sehr bekannte Kassenschlager: so z. B. Der bewegte Mann (1994), Das Wunder von Bern. (2003) und Deutschland. Ein Sommermärchen (2006). Im Gegensatz zu den letzten beiden Filmen, die thematisch den Weltsport Fußball aufgreifen, widmet sich Wortmann in seinem aktuellen Film einer historischen Legende: der Päpstin. Grundlage des Films ist der gleichnamige historische Roman von Donna Woolfolk Cross, der 1996 erschienen ist und an dem sich der Film hauptsächlich orientiert.
Die Frage, ob es die Päpstin tatsächlich gegeben hat, beantwortet der Film mit "ja" und gibt ihm so das Siegel einer "wahren Geschichte". Tatsächlich jedoch gibt es allerhand Theorien über die Legende der Päpstin - und keine kann mit genauer Sicherheit ihre Existenz belegen. Aber schon allein die Vorstellung, dass sich in den ausschließlich von Männern dominierten, undurchsichtigen Kreisen des Katholizismus eine Frau eingeschlichen hat, wirkt doch ziemlich anziehend.
die Regie - la regia
der Wunsch - il desiderio
der Profifussballer - calciatore professionista
der Kassenschlager - fare cassa, un successo al botteghino
bewegt - in movimento
das Wunder - il miracolo
das Sommermärchen - una fiaba d'estate
im Gegensatz - al contrario
der Weltsport - lo sport mondiale
sich widmen - dedicarsi a qualcosa
historisch -
storico
die Legende - la leggenda
sich orientieren - orientarsi
tatsächlich - in realtà
das Siegel - il sigillo
allerhand - assai
die Sicherheit -
la sicurezza
die Existenz - l'eistenza
die Vorstellung - l'immaginazione
ausschließlich - esclusivamente
undurchsichtig - ambiguo
einschleichen - infiltrarsi
anziehend - attraente

Lettura per gli avanzati
 
Der Weltkindertag in Deutschland



 

1. Juni 2010. Heute morgen habe ich eine E-Mail von meiner Mutter bekommen. Sie gratulierte mir zum Kindertag. Viele meiner "westdeutschen" Freunde aus Hessen und Baden-Württemberg schauten mich früher (und manchmal auch noch heute) verwundert an, wenn ich erzählte, dass ich heute eine kleine Aufmerksamkeit bekommen hätte, weil doch Kindertag wäre. Den Kindertag kannten sie nicht. Aber es gibt ihn. Sogar offiziell. Der Kindertag hat seinen Ursprung in der Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder im August 1925. Dort verfassten 54 Staaten die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder und gaben damit den Anstoß, einen speziellen Tag für die Achtung und Würdigung der Kinder festlegen. Dieser Tag stellt zugleich einen poliltischen Kampftag dar, der die Bedürfnisse der Kinder in das öffentliche Bewusstsein rücken soll .

Während des Kalten Krieges gestaltete sich der Kindertag in Ost- und Westdeutschland sehr unterschiedlich: Er fand zu verschiedenen Terminen statt - in der DDR am 1. Juni, in der BRD am 20. September- , er hatte verschiedene Namen - in der DDR war es der "Internationale Kindertag", in der BRD der "Weltkindertag" - und wurde unterschiedlich von der Bevölkerung wahrgenommen bzw. zelebriert: In der DDR wurde der Kindertag im Jahr 1950 eingeführt und war fortan üblicherweise ein herausragendes jährliches Ereignis im Leben der Kinder. So gab es Gratulationen und kleine Aufmerksamkeiten von den Eltern, Schulausflüge und kleine Feste im Kindergarten oder der Schule. Im Westen hatte der Kindertag hingegen keinen so hohen Stellenwert im Leben der Kinder und auch keinen besonders großen Bekanntheitsgrad in der erwachsenen Bevölkerung. Mit der Wende hat sich das geändert. Zwar ist der offizielle Feiertag der der BRD am 20. September, jedoch wurde in vielen ostdeutschen Familien der gewohnte Tag am 1.Juni als Kindertag beibehalten. Einige Städte wie z. B. Berlin veranstalten sogar an beiden Tagen im Jahr Feste, Spiele und Spaß für die Kinder.

verwundert - meravigliato
die Aufmerksamkeit -
la pensierino
der Kindertag -
il giorno dei bambini
offiziell -
ufficialmente
der Ursprung -
l'origine
die Weltkonferenz -
conferenza mondiale
das Wohlergehen -
il benessere
der Schutz -
la tutela
der Anstoß -
dare avvio, dare l'input
die Achtung -
il rispetto
die Würdigung -
l'apprezzamento
festlegen -
stabilire
zugleich -
allo stesso tempo
der Kalte Krieg - la guerra fredda
zelebrieren -
celebrare
fortan -
d'ora in poi
üblicherweise -
come al solito
herausragend -
importante
hingegen -
invece
der Stellenwert -
il valore
der Bekanntheitsgrad -
la notorietà
die Wende -
fig. per la caduta del muro in Germania
beibehalten -
mantenere
sogar -
addirittura
 Grammatikpille


Problemi di traduzione

Uno dei problemi
di traduzione viene creato dagli "falsi amici". Questi sono coppie di parole in due lingue che sono molto simili o addirittura uguali dal punto di vista ortografico o che hanno una pronuncia identica. Ma il loro significato è diverso. Possono creare dei malintesi buffi, ma anche spiacevoli: quindi è meglio conoscerli. Alcuni ve lì presentiamo qui:


falsi amici tedesco italiano
alto
alt
hoch

vecchio
l'arte
die Art
die Kunst

la maniera
brutto
das Brutto
häßlich

il lordo
caldo
kalt
warm

freddo
la camera


die Kamera
das Schlafzimmer


la macchina fotografica
lo chef

der Chef
der Küchenchef


il capo
l'ente

die Ente
das Amt, die Behörde


l'anatra
la firma

die Firma
die Unterschrift


la ditta
grosso
groß
dick, fett

alto, grande
il regalo

das Regal
das Geschenk


lo scafale
puzzare
putzen
stinken

pulire
lo stipendio

das Stipendium
das Gehalt




borsa di studio